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08.01.2020 / Erste Group Research

Wirtschaftsausblick | Weltwirtschaft 2020 auf Erholungskurs

Die Voraussetzungen für eine Erholung der Weltwirtschaft haben sich aufgrund der folgenden Faktoren deutlich gebessert: (1) die wirtschaftspolitische Unsicherheit ist gesunken; (2) die Notenbanken der größten Wirtschaftsräume haben 2019 ihre geldpolitische Ausrichtung spürbar gelockert; (3) Frühindikatoren lassen auf globaler Ebene bereits seit dem 4. Quartal 2019 einen Aufschwung der wirtschaftlichen Aktivität erkennen. Aufgrund der unverändert bestehenden Handelshemnisse erwarten wir zunächst nur eine langsame graduelle Erholung der Weltwirtschaft.

Wir prognostizieren für 2020 eine stabile Dynamik des BIP-Wachstums der Eurozone bei +1,2%. Wir gehen davon aus, dass die Belastung durch den Außenhandel sowie durch den Vorratsabbau nachlassen wird. Demgegenüber rechnen wir allerdings mit einer sinkenden Dynamik der Binnennachfrage (insbesondere bei Investitionen die 2019 von erheblichen positiven Einmaleffekten Irlands profitierten). Vor dem Hintergrund einer sich aufhellenden globalen Konjunktur ist unsere Wachstumsprognose jedoch mit Aufwärtsrisiken versehen.

2020 sollte die Gesamtinflation der Eurozone geringfügig auf +1,3% steigen. Dieser Prognose liegen ein weitgehend stabiler Ölpreis, sowie ein Anstieg der Kerninflation auf +1,2% zu Grunde. Der sich abzeichnende globale Aufschwung könnte jedoch, analog zu historischen Aufschwungphasen, einen Ölpreisanstieg verursachen. Darüber hinaus könnten andauernde Spannungen im Nahen Osten den Ölpreis stützen. Daraus ergibt sich ein Aufwärtsrisiko für unsere Inflationsprognose 2020. Dessen ungeachtet wird der Fokus der EZB jedoch auf der Entwicklung der Kerninflation liegen.

Die US-Konjunktur hat sich in einem schwierigen Umfeld gut gehalten. Wir erwarten eine weiterhin stabile US-Konjunktur. Da wir zumindest von keiner neuerlichen Verschärfung des Handelskonflikts mit China ausgehen, sollte es von dieser Seite zu keiner zusätzlichen Belastung im laufenden Jahr kommen. Ungleichgewichte, deren Korrektur einen Wirtschaftsabschwung auslösen könnte, sind aus unserer Sicht nicht zu erkennen. In Summe erwarten wir für dieses Jahr ein Wirtschaftswachstum von knapp 2%.

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Allgemeine Informationen

AutorErste Group Research
Datum08.01.2020
Sprachede
ProduktnameWirtschaftsausblick Eurozone, USA
Thema im FokusMakro und Zinsen
Volkswirtschaft im FokusEurozone, Vereinigte Staaten
Währung im FokusEuro, US Dollar
Sektor im Fokus-
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